New skill: Glass Fusing – Glas verschmelzen
Endlich... Arbeiten mit Glas
Gewünscht habe ich es mir schon etwas länger, nun hat es endlich geklappt. Zum Geburtstag bekam ich einen Gutschein für ein Workshop Wochenende, Themenvorschlag: Arbeiten mit Glas, genauer gesagt glass fusing – Glas verschmelzen.
Am letzten Woche fand er nun statt. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe kreativer Frauen durfte ich erleben, wie aus Glasscheiben und vielen bunten Scherben wunderschöne neue Werke entstehen.
Zunächst ein bisschen Werkzeug- und Werkstoffkunde, und dann ging es schon ran ans Werk. Unter der fähigen und freundlichen Anleitung von Glaskünstler Udo Unterieser machten wir unsere ersten Schritte. Das erste Zögern beim Schneiden und Brechen von Glas war bald überwunden, nach geraden Schritten kamen schon bald die ersten Rundungen. Für Sprenkel im Glas wurde es laut in der Werkstatt – mit einer Art Mörser zerstampften wir Glasscherben um Krösel herzustellen – Brösel oder Krümel aus Glas, von grob bis fein.
Dann ging es an den kreativen Teil - die Komposition von Farben und Formen.
Der erste Tag endete mit einem gefüllten Ofen und der Vorfreude auf den nächsten Tag, an dem wir bereits unsere ersten Kreationen fertig gebrannt entdecken können würden.
Das Ergebnis war toll! Einige Farben veränderten sich vollkommen durch das Brennen, lose aufeinander gelegte bunte Scherben wurden zu kleinen Glaskunstwerken. Toll!
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des größeren Werkstücks – eine etwa DIN A4 große Glasplatte zu gestalten. Nach den Übungen am ersten Tag ging es nun daran, zunächst auf Papier Entwürfe zu skizzieren. Diese wurden dann auf Schablonenpapier übertragen und diese Schablonen ausgeschnitten – und nummeriert! Als nächstes galt es, die Papierschablonen aus Glas auszuschneiden. So entstand ein buntes Puzzle aus Glas, ergänzt durch den ein oder anderen Krösel hier und da um Farbeffekte im Glas zu erzielen.
Tolle Ergebnisse
Die Zeit verging wie im Flug, und nach zwei Workshoptagen gingen wir glücklich mit einem Teil unserer Werke nach Hause – der Rest wartete noch auf das Brennen im Ofen. Einige Tage später war es dann soweit, unsere größeren Werke konnten abgeholt werden.
Und was soll ich sagen – mir gefällt es so richtig gut! Einige davon findet ihr bald in meinem neuen Atelier in der Friedrich-Engels-Allee 169.
Gerne bald wieder!
Tja, und da hat sie wieder Blut geleckt… ich denke, das wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich mit Glas gearbeitet habe. Natürlich werde ich mir jetzt nicht gleich einen Brennofen anschaffen, aber glücklicherweise kenne ich ja jetzt jemanden mit einer Glaswerkstatt und der nächste Workshop kommt bestimmt…




















